Mastodon

Ohne Werbung. Ohne Chef. Einfach Mastodon.

Mastodon

Weg von den Konzernen, hin zu echter digitaler Selbstbestimmung.

Mastodon ist ein soziales Netzwerk – ähnlich wie Twitter, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Es gehört niemandem. Es ist dezentral aufgebaut, das heißt, es gibt nicht „das eine“ Mastodon, sondern viele einzelne Server (sogenannte Instanzen), die miteinander verbunden sind. So kann jede Community ihre eigene Instanz mit eigenen Regeln und Schwerpunkten betreiben – und trotzdem mit dem Rest der Welt kommunizieren.

Warum das cool ist? Weil du selbst entscheiden kannst, wo und wie du Teil des Netzwerks sein willst. Du bist nicht abhängig von einem großen Konzern, der deine Daten verkauft oder plötzlich deine Reichweite einschränkt. Mastodon ist werbefrei, datenschutzfreundlich und wird von einer engagierten Community getragen – von Menschen, nicht von Algorithmen.

Rails, React, Redis: Mastodon unter der Haube.

Technisch basiert Mastodon auf dem offenen Protokoll ActivityPub, das föderierte Netzwerke ermöglicht. Das bedeutet, dass jede Mastodon-Instanz ein autonomer Akteur ist, der mit anderen über standardisierte APIs kommuniziert. Die Kommunikation erfolgt über JSON-basierte Nachrichten, die über HTTP gesendet werden – stark angelehnt an REST.

Mastodon selbst ist in Ruby on Rails geschrieben (Backend) mit einem React-Frontend. Medienverarbeitung, Queueing (Sidekiq), PostgreSQL und Redis kommen standardmäßig zum Einsatz. Die Architektur ist bewusst modular gehalten – du kannst deine eigene Instanz hosten, skalieren, thematisch anpassen oder sogar erweitern. Es ist ein ideales Projekt für DevOps-Experimente, API-Hacking oder Fediverse-Erweiterungen.

Das Coolste: Mastodon ist Teil eines größeren Netzwerks – dem Fediverse – zu dem auch Plattformen wie PeerTube (Videos), Pixelfed (Bilder) oder WriteFreely (Blogs) gehören. Alle sprechen über ActivityPub miteinander – wie E-Mail, aber für soziale Netzwerke.

Mastodon ist Open Source

Mastodon ist nicht nur dezentral und werbefrei – es ist auch komplett Open Source. Das bedeutet: Der Quellcode ist öffentlich zugänglich, transparent und wird von einer weltweiten Community entwickelt. Du kannst selbst eine Instanz betreiben, Funktionen erweitern oder einfach mitmachen. Soziale Netzwerke müssen keine Blackbox sein – Mastodon zeigt, wie es anders geht.