Question 3
Virtual Addressing
Isolierte, geschützte Adressräume pro Prozess
Im Gegensatz zur physischen Adressierung greifen Programme bei der virtuellen Adressierung nicht direkt auf den Speicher (RAM) zu. Stattdessen wird jedem Prozess ein eigener virtueller Adressbereich zur Verfügung gestellt.
Die Größe dieses Adressbereichs hängt von der Architektur des Betriebssystems ab und nicht von der tatsächlichen Größe des physischen Speichers. Bei einer 32-Bit-Architektur können z. B. 4 GB Speicher adressiert werden.
Allerdings ist der vorhandene Speicher heute meist geringer als der virtuelle Adressraum, z. B. bei 48-Bit-Adressen sind 256 TiB adressierbar.